Überspringen zu Hauptinhalt

Der microV ist ein Flugzeit-Geschwindigkeitssensor, der die Geschwindigkeit eines Fluids in einem festen Abstand von 7,4 mm (0,29″)* von der Sensoroberfläche in einem Bereich von etwa 200 x 100 x 300 μm (x x y x z) messen kann. Es sind zwei Sondenversionen erhältlich: beide haben einen Durchmesser von nur 9 mm (0,35″); die Standardversion ist 75 mm (2,95″) lang und die kurze Version 25,4 mm (1″) lang. Das microV hat keine beweglichen Teile, enthält keine aktiven Komponenten und ist für den Einsatz in rauen Umgebungen geeignet. Er ist nach wie vor der einzige Sensor dieser Art auf dem Markt.

Der Sensor verwendet beugungsoptische Elemente, um zwei parallele Lichtbögen zu projizieren (etwa 300 Mikrometer lang und 100 Mikrometer voneinander entfernt). Wenn sich ein Teilchen durch das Sondenvolumen bewegt, reflektiert es Licht von den beiden Lichtschichten. Da deren Abstand konstant ist, entspricht die Zeitdifferenz zwischen den beiden empfangenen Lichtimpulsen der Geschwindigkeit des Teilchens. Da das Licht von jeder Lichtplatte über einen anderen Kanal empfangen wird, kann der Sensor sowohl die Richtung als auch die Geschwindigkeit messen.

Der microV-Sensor hat eine Genauigkeit von mehr als 1 % und kann Geschwindigkeiten von nahezu 0 bis über 100 m/sec messen.

Das microV System besteht aus einer microV Sonde, Treiberelektronik und der BP-microV Burst Processor, sowie Verarbeitungssoftware. Optional sind ein elektronischer Präzisions-Lineartisch (der von der BP-microV Software gesteuert wird) und ein Computer mit der von MSE-Technikern installierten und geprüften Hardware und Software erhältlich.

Sowohl die Lichtquelle als auch der Empfänger sind über Lichtwellenleiter mit dem Sensor verbunden, so dass die Elektronik sicher mehrere Meter von der Sonde entfernt verstaut werden kann. Für industrielle Anwendungen sind stahlummantelte Lichtwellenleiter erhältlich.

Sprechen Sie mit uns über kundenspezifische Lösungen zur Implementierung des microV Systems.

*Diese Entfernungen werden in Luft gemessen. Wenn die Sonde in ein Versuchsgefäß mit dichteren Fluiden gerichtet wird, liegt das Sondenvolumen weiter von der Sonde entfernt und ist etwas größer. Beispiele finden Sie in den Spezifikationen auf der linken Seite.

Die microV-Sonde ist durch das U.S.-Patent Nr. 6,956,230 geschützt.

An den Anfang scrollen